Neuerungen
Was sich geändert hat, nach Auslieferungsdatum.
Diese Liste steht in der Anwendung unter „Neuerungen“. Sie ist für die Menschen geschrieben, die mit Saniakte arbeiten — nicht für Entwickler. Jeder Eintrag beginnt mit dem Datum der Auslieferung.
03.09.2026
Neues Symbol. Saniakte hat ein eigenes Zeichen: der Punkt über dem i ist ein Pulsausschlag. Auf dem Startbildschirm, in der Kopfzeile und auf der Anmeldeseite steht es dort, wo bisher ein Pluszeichen war. Wer ein eigenes Logo hinterlegt hat, sieht weiterhin sein eigenes.
Diktat muss eingeschaltet werden — und sagt jetzt die Wahrheit. Die Spracherkennung läuft nicht auf dem Gerät: Chrome und Edge übertragen die Aufnahme an Google, Safari an Apple. Der Knopf stand bisher ohne Hinweis da und behauptete im Code das Gegenteil. Er erscheint nur noch, wenn die Organisation das Diktat unter Stammdaten ausdrücklich erlaubt, sagt an Ort und Stelle, wohin die Aufnahme geht, und die Datenschutzerklärung nennt die Empfänger. Ab Werk ist er aus.
Ausleitungen zeigen nur noch die eigenen Dienste. Tabelle und Sammel-PDF gaben bisher alle Hilfeleistungen der Installation heraus, auch für Konten, die nur ihre eigenen Dienste sehen dürfen. Dieselbe Regel gilt jetzt für jeden Weg, der eine Akte anzeigt oder ausgibt — auch für einzelne Protokolle, Bilder und Unterschriften.
Die mitgelieferte Vorlage ist neutral. Das Ersthelferprotokoll, das Saniakte mitbringt, trug oben rechts noch den Stempel der Organisation, aus deren Ordner der Scan stammte. Er ist entfernt. Wer den eigenen Stempel im PDF haben möchte, hinterlegt seine eigene, gestempelte Fassung unter Organisation, Vorlage des Ersthelferprotokolls.
Die Anhangblätter sind gestaltet. Jedes Blatt trägt oben die Organisation und die Protokollnummer, darunter Titel und Person; Abschnitte stehen auf einem hellen Band, Angaben in zwei Spalten mit feiner Trennlinie, Verbrauchsmaterial als Tabelle mit Mengen rechts. Unten stehen Prüfsumme und „Blatt 2 von 3" — damit ein einzeln herausgefallenes Blatt zuzuordnen bleibt.
Der Dienst öffnet von selbst. Eine halbe Stunde vor der Startzeit wechselt ein geplanter Dienst auf „läuft". Wer beim Aufbau schon dokumentiert, muss ihn nicht mehr von Hand starten.
Einsatzort per Standort. Im Protokoll lässt sich der Auffindeort aus der Position des Geräts übernehmen — wie beim Anlegen eines Dienstes.
02.09.2026
Auf dem Telefon nutzbar, auch ohne Netz. Saniakte lässt sich auf den Startbildschirm legen und läuft dort wie eine App. Auf dem Sportplatz ohne Empfang bleiben Startseite und beide Formulare erreichbar; ein gespeicherter Eintrag wartet auf dem Gerät und geht von selbst hinaus, sobald wieder Netz da ist. Ein Streifen am oberen Rand sagt, was wartet und was nachgereicht wurde. Bilder, PDFs und Unterschriften bleiben dabei auf dem Server.
Alles wächst mit dem Bildschirm. Die Oberfläche ist von Grund auf neu gesetzt: auf dem Telefon eine Spalte, auf dem Tablet zwei, am Rechner drei. Zeitfelder, Auswahlfelder und Knöpfe halten überall ihren Kasten.
Große Ansicht für draußen. Ein Schalter neben Hell und Dunkel: größere Schrift, größere Trefferflächen, kräftigere Linien — für Sonne und Handschuhe.
Diktieren statt tippen. Neben den langen Textfeldern steht ein Knopf zum Diktieren. Erkannt wird im Browser selbst, es geht nichts an einen fremden Dienst.
Materialbestand. Wer möchte, lässt Saniakte den Bestand führen: Was in einer Hilfeleistung eingetragen wird, geht vom Lager ab, und ein Posten, der seine Mindestmenge erreicht, meldet sich im Postfach. Einzuschalten unter Organisation, Stammdaten.
Benachrichtigungen. Wenn ein Dienst startet, endet oder man eingeteilt wird, kommt eine kurze Meldung aufs Gerät. Mehr steht nie darin — eine Meldung ist auch auf einem gesperrten Bildschirm zu lesen.
Dienst per QR-Code betreten. Der Dienstleiter zeigt den Code, die Helfer scannen ihn und stehen in der Einteilung. Wer noch nicht angemeldet ist, landet nach der Anmeldung genau dort.
Suchen, filtern, ausleiten. Die Übersicht lässt sich nach Zeitraum, Helfer und Stichwort einschränken. Das Ergebnis gibt es als Tabelle für die Tabellenkalkulation oder als ein PDF mit allen Protokollen des Dienstes.
Auswertung für den Jahresbericht. Hilfeleistungen je Monat und Stunde, häufigste Maßnahmen, Materialverbrauch, Dienste mit den meisten Einsätzen. Ohne Namen und ohne Diagnosen.
Änderungsprotokoll. Wer hat wann was angelegt, geändert oder gelöscht. Für die Administration einsehbar, unveränderlich, und ohne den Inhalt einer Dokumentation — nur, dass sie angefasst wurde.
Unterschriebene Protokolle sind geschlossen. Nach der ersten Unterschrift bleibt der Text stehen. Eine Korrektur kommt als Nachtrag mit eigenem Namen und eigenem Zeitstempel dazu und steht auch in der Auskunft.
Zweiter Faktor. Wer möchte, sichert sein Konto zusätzlich mit einem Code aus einer Authenticator-App; dazu gibt es acht Ersatzcodes für den Fall, dass das Telefon weg ist. Nach acht Fehlversuchen ruht ein Konto eine Viertelstunde.
PDF-Knöpfe öffnen einen neuen Tab. Protokoll, Übersicht, Auskunft und hinterlegte Dokumente führen nicht mehr aus der Anwendung heraus.
01.09.2026
Mehrere Dienste gleichzeitig. Laufen zwei Einsatzstellen parallel, hat jede auf der Übersicht ihre eigene Zeile mit eigenen Zahlen und einem eigenen Knopf für die nächste Hilfeleistung. Die laufende Nummer zählt je Dienst, und die Liste der Hilfeleistungen ist nach Diensten getrennt.
Ein Fenster für die Organisation. Stammdaten, Fahrzeuge, Material, Dokumente, Rechte und das Zusatzblatt des Protokolls stehen jetzt zusammen unter „Organisation“.
Rechte. Wer Dienste anlegen, abschließen, alle laufenden Dienste sehen, Listen pflegen, Dokumente hinterlegen oder eine Hilfeleistung sperren darf, entscheidet die Organisation — je Punkt entweder alle Helfer oder nur die Administration.
Bilder zur Hilfeleistung. Wunde, Unfallstelle oder mitgegebene Unterlagen lassen sich fotografieren oder hochladen. Die Bilder gehören zur Akte, haben dieselbe Löschfrist und stehen auf einem eigenen Blatt im Protokoll-PDF.
Vollständiger Anhang im PDF. Alles, wofür die Papiervorlage keinen Platz hat — markierte Körperstellen, freie Ergänzungen, Verbrauchsmaterial, Bilder, Unterschriften — steht hinter der Vorlage und bricht sauber auf weitere Blätter um, statt abgeschnitten zu werden.
Zusatzblatt gestalten. Überschrift, Einleitung, Fußzeile, Schriftgrößen, Zeilenluft und Logo des angehängten Blattes lassen sich einstellen, mit Vorschau.
Nur durchgeführte Maßnahmen im Protokoll. Was als „nicht erforderlich“ vermerkt oder gar nicht angehakt wurde, wird nicht mehr angekreuzt.
Postfach. Beim Abschluss eines Dienstes entsteht ein Bericht mit Dauer, Zahl der Hilfeleistungen, eingeteilten Helfern und verbrauchtem Material. Er liegt im Postfach der Anwendung; eine E-Mail geht bewusst nicht hinaus.
31.08.2026
Verbrauchsmaterial. Eine mitgelieferte Liste mit 32 Posten, ergänzbar um eigene. Erfasst wird die verbrauchte Menge, im einfachen Eintrag wie im vollständigen Protokoll.
Dokumente. Die Organisation kann Dienstanweisungen, Alarmpläne und Formulare hinterlegen; sie stehen allen angemeldeten Konten zur Verfügung.
Einsatzfahrzeuge. Einmal angelegt, je Dienst ausgewählt und im Protokoll auswählbar statt eingetippt.
Eigener Name. Jedes Konto kann seinen angezeigten Namen selbst setzen; er steht in jeder dokumentierten Hilfeleistung und unter der Unterschrift.
Prüfsumme auf dem PDF. Jede Seite trägt eine Prüfsumme über die dokumentierten Werte. Ein Ausdruck lässt sich damit gegen den Datensatz halten.
Sekunden. Zeiten werden auf die Sekunde erfasst und angezeigt.
Körperschema, Blutzuckereinheit, Freitexte. Verletzungen lassen sich am Körperschema markieren, der Blutzucker wahlweise in mg/dl oder mmol/l erfassen, und „Sonstige“ verlangt jetzt eine Erläuterung.