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Neuerungen

Was sich geändert hat, nach Auslieferungsdatum.

Diese Liste steht in der Anwendung unter „Neuerungen“. Sie ist für die Menschen geschrieben, die mit Saniakte arbeiten — nicht für Entwickler. Jeder Eintrag beginnt mit dem Datum der Auslieferung.

05.09.2026: Anleitung als PDF, abgeschlossene Dienste stehen still

Anleitung und Funktionsübersicht liegen bei. Unter Dokumente stehen zwei PDFs, die Saniakte selbst mitbringt: eine Anleitung durch alle Wege der Anwendung und eine Funktionsübersicht in Stichpunkten. Beide werden bei jedem Abruf neu gesetzt und beschreiben nur, was es in Ihrer Installation gibt — ein nicht gebuchtes Modul steht auch nicht darin.

Abgeschlossene Dienste stehen still. Ein abgeschlossener Dienst ist Dokumentation: Einteilung, Ausschreibung, Meldungen und Rollen lassen sich nicht mehr ändern. In der Diensteliste treten abgeschlossene Dienste zurück und sind ausgeblendet, bis Sie sie über den Schalter oben dazuholen; der Status trägt seine Farbe.

Vom Auftrag ins Protokoll. Führt ein Auftrag im Lagebild zu einer Versorgung, legen Sie das Protokoll direkt aus dem Auftrag an — danach hängt es dort. Beim Anlegen wird gefragt, ob Einsatzort, Alarmzeit und der Trupp übernommen werden sollen. Dieselbe Frage kommt, wenn Ihr Trupp gerade einen Auftrag fährt und Sie über „Neue Hilfeleistung" beginnen.

Lagebild direkt von der Startseite. Ein eigener Knopf beim laufenden Dienst führt sofort ins Lagebild — ohne den Umweg über „Dienst bearbeiten". Erscheint nur, wenn das Modul Einsatzleitung gebucht ist.

„Dienst bearbeiten" neu geordnet. Statt einer langen Liste von Abschnitten jetzt übersichtliche Kacheln. Personal steht an einem Ort zusammen: eingeteilte Helfer mit ihrer Rolle im Dienst, dazu — bei gebuchter Dienstplanung — auf einen Blick, wie weit die Ausschreibung besetzt ist.

Unterschriften im Protokoll farblich unterschieden. Beim Schritt „Unterschriften" ist auf einen Blick zu sehen, was die betroffene Person unterschreibt und was der dokumentierende Helfer.

Fehlende Angaben leichter finden. Bei „Prüfen und speichern" führt ein Knopf direkt zum Schritt mit der fehlenden Angabe; die Schrittleiste zeigt betroffene Schritte rot an. Gespeichert werden kann erst, wenn alles Nötige gesetzt ist.

Körperschema jetzt auch im PDF. Markierte Körperstellen erscheinen nicht mehr nur als Textliste, sondern als dieselbe Figur wie beim Erfassen — mit den markierten Stellen.

Logbuch führt mehr von selbst mit. Wird ein Trupp gebildet, umbesetzt oder aufgelöst, steht das jetzt im Logbuch. Ebenso das Anlegen eines Protokolls — ob es an einem Auftrag hängt oder nicht.

04.09.2026: Module Dienstplanung und Einsatzleitung

Dienstplanung, als Modul. Wer sie gebucht hat, findet in der Navigation den Dienstplan: Die Leitung schreibt einen Dienst aus, hinterlegt Treffpunkt, Meldeschluss, was mitzubringen ist und wie viele Helfer welcher Qualifikation gebraucht werden. Helfer sehen den Dienst, melden sich mit einer Bemerkung und sehen, wer schon zugesagt hat. Aus einer Zusage der Leitung wird zugleich die Einteilung im Dienst — niemand trägt dieselbe Person ein zweites Mal ein.

Ausbildungsstand und Nachweise am Konto. Unter Organisation, Qualifikationen steht, was ein Helfer kann: die Ausbildungsstände des Protokolls sind mitgeliefert, Führerscheine, Brandwache und eigene Lehrgänge legen Sie selbst an. Ein Nachweis kann eine Frist haben; ein abgelaufener zählt bei der Besetzung nicht mehr mit. Bei den Fahrzeugen eines Dienstes lässt sich festlegen, welchen Führerschein der Fahrer braucht — eintragen lässt sich nur, wer ihn hat.

Einsatzleitung, als Modul. Für große Lagen: Aufträge anlegen, einem Trupp geben und abschließen, dazu ein Logbuch mit Uhrzeit und Namen. Einträge lassen sich nicht löschen; wer sich vertippt, schreibt eine Korrektur, und beide Fassungen bleiben stehen. Wer schreiben darf, hängt an der Rolle im Dienst — Einsatzleitung oder Schreiber —, nicht an der Rolle des Kontos.

Zusage zurückziehen: Ihre Entscheidung. Vor der Zusage kann jeder seine Meldung zurücknehmen. Ob das auch nach der Zusage geht, stellen Sie unter Stammdaten ein. Ab Werk ist es aus: eine Besetzung, auf die die Leitung baut, soll nicht am Vorabend ohne Rückfrage wegbrechen.

03.09.2026: Neues Symbol, Diktat nur nach Freigabe

Neues Symbol. Saniakte hat ein eigenes Zeichen: der Punkt über dem i ist ein Pulsausschlag. Auf dem Startbildschirm, in der Kopfzeile und auf der Anmeldeseite steht es dort, wo bisher ein Pluszeichen war. Wer ein eigenes Logo hinterlegt hat, sieht weiterhin sein eigenes.

Diktat muss eingeschaltet werden — und sagt jetzt die Wahrheit. Die Spracherkennung läuft nicht auf dem Gerät: Chrome und Edge übertragen die Aufnahme an Google, Safari an Apple. Der Knopf stand bisher ohne Hinweis da und behauptete im Code das Gegenteil. Er erscheint nur noch, wenn die Organisation das Diktat unter Stammdaten ausdrücklich erlaubt, sagt an Ort und Stelle, wohin die Aufnahme geht, und die Datenschutzerklärung nennt die Empfänger. Ab Werk ist er aus.

Ausleitungen zeigen nur noch die eigenen Dienste. Tabelle und Sammel-PDF gaben bisher alle Hilfeleistungen der Installation heraus, auch für Konten, die nur ihre eigenen Dienste sehen dürfen. Dieselbe Regel gilt jetzt für jeden Weg, der eine Akte anzeigt oder ausgibt — auch für einzelne Protokolle, Bilder und Unterschriften.

Die mitgelieferte Vorlage ist neutral. Das Ersthelferprotokoll, das Saniakte mitbringt, trug oben rechts noch den Stempel der Organisation, aus deren Ordner der Scan stammte. Er ist entfernt. Wer den eigenen Stempel im PDF haben möchte, hinterlegt seine eigene, gestempelte Fassung unter Organisation, Vorlage des Ersthelferprotokolls.

Die Anhangblätter sind gestaltet. Jedes Blatt trägt oben die Organisation und die Protokollnummer, darunter Titel und Person; Abschnitte stehen auf einem hellen Band, Angaben in zwei Spalten mit feiner Trennlinie, Verbrauchsmaterial als Tabelle mit Mengen rechts. Unten stehen Prüfsumme und „Blatt 2 von 3" — damit ein einzeln herausgefallenes Blatt zuzuordnen bleibt.

Der Dienst öffnet von selbst. Eine halbe Stunde vor der Startzeit wechselt ein geplanter Dienst auf „läuft". Wer beim Aufbau schon dokumentiert, muss ihn nicht mehr von Hand starten.

Einsatzort per Standort. Im Protokoll lässt sich der Auffindeort aus der Position des Geräts übernehmen — wie beim Anlegen eines Dienstes.

02.09.2026: Auf dem Telefon nutzbar, auch ohne Netz

Auf dem Telefon nutzbar, auch ohne Netz. Saniakte lässt sich auf den Startbildschirm legen und läuft dort wie eine App. Auf dem Sportplatz ohne Empfang bleiben Startseite und beide Formulare erreichbar; ein gespeicherter Eintrag wartet auf dem Gerät und geht von selbst hinaus, sobald wieder Netz da ist. Ein Streifen am oberen Rand sagt, was wartet und was nachgereicht wurde. Bilder, PDFs und Unterschriften bleiben dabei auf dem Server.

Alles wächst mit dem Bildschirm. Die Oberfläche ist von Grund auf neu gesetzt: auf dem Telefon eine Spalte, auf dem Tablet zwei, am Rechner drei. Zeitfelder, Auswahlfelder und Knöpfe halten überall ihren Kasten.

Große Ansicht für draußen. Ein Schalter neben Hell und Dunkel: größere Schrift, größere Trefferflächen, kräftigere Linien — für Sonne und Handschuhe.

Diktieren statt tippen. Neben den langen Textfeldern steht ein Knopf zum Diktieren. Erkannt wird im Browser selbst, es geht nichts an einen fremden Dienst.

Materialbestand. Wer möchte, lässt Saniakte den Bestand führen: Was in einer Hilfeleistung eingetragen wird, geht vom Lager ab, und ein Posten, der seine Mindestmenge erreicht, meldet sich im Postfach. Einzuschalten unter Organisation, Stammdaten.

Benachrichtigungen. Wenn ein Dienst startet, endet oder man eingeteilt wird, kommt eine kurze Meldung aufs Gerät. Mehr steht nie darin — eine Meldung ist auch auf einem gesperrten Bildschirm zu lesen.

Dienst per QR-Code betreten. Der Dienstleiter zeigt den Code, die Helfer scannen ihn und stehen in der Einteilung. Wer noch nicht angemeldet ist, landet nach der Anmeldung genau dort.

Suchen, filtern, ausleiten. Die Übersicht lässt sich nach Zeitraum, Helfer und Stichwort einschränken. Das Ergebnis gibt es als Tabelle für die Tabellenkalkulation oder als ein PDF mit allen Protokollen des Dienstes.

Auswertung für den Jahresbericht. Hilfeleistungen je Monat und Stunde, häufigste Maßnahmen, Materialverbrauch, Dienste mit den meisten Einsätzen. Ohne Namen und ohne Diagnosen.

Änderungsprotokoll. Wer hat wann was angelegt, geändert oder gelöscht. Für die Administration einsehbar, unveränderlich, und ohne den Inhalt einer Dokumentation — nur, dass sie angefasst wurde.

Unterschriebene Protokolle sind geschlossen. Nach der ersten Unterschrift bleibt der Text stehen. Eine Korrektur kommt als Nachtrag mit eigenem Namen und eigenem Zeitstempel dazu und steht auch in der Auskunft.

Zweiter Faktor. Wer möchte, sichert sein Konto zusätzlich mit einem Code aus einer Authenticator-App; dazu gibt es acht Ersatzcodes für den Fall, dass das Telefon weg ist. Nach acht Fehlversuchen ruht ein Konto eine Viertelstunde.

PDF-Knöpfe öffnen einen neuen Tab. Protokoll, Übersicht, Auskunft und hinterlegte Dokumente führen nicht mehr aus der Anwendung heraus.

01.09.2026: Mehrere Dienste gleichzeitig

Mehrere Dienste gleichzeitig. Laufen zwei Einsatzstellen parallel, hat jede auf der Übersicht ihre eigene Zeile mit eigenen Zahlen und einem eigenen Knopf für die nächste Hilfeleistung. Die laufende Nummer zählt je Dienst, und die Liste der Hilfeleistungen ist nach Diensten getrennt.

Ein Fenster für die Organisation. Stammdaten, Fahrzeuge, Material, Dokumente, Rechte und das Zusatzblatt des Protokolls stehen jetzt zusammen unter „Organisation“.

Rechte. Wer Dienste anlegen, abschließen, alle laufenden Dienste sehen, Listen pflegen, Dokumente hinterlegen oder eine Hilfeleistung sperren darf, entscheidet die Organisation — je Punkt entweder alle Helfer oder nur die Administration.

Bilder zur Hilfeleistung. Wunde, Unfallstelle oder mitgegebene Unterlagen lassen sich fotografieren oder hochladen. Die Bilder gehören zur Akte, haben dieselbe Löschfrist und stehen auf einem eigenen Blatt im Protokoll-PDF.

Vollständiger Anhang im PDF. Alles, wofür die Papiervorlage keinen Platz hat — markierte Körperstellen, freie Ergänzungen, Verbrauchsmaterial, Bilder, Unterschriften — steht hinter der Vorlage und bricht sauber auf weitere Blätter um, statt abgeschnitten zu werden.

Zusatzblatt gestalten. Überschrift, Einleitung, Fußzeile, Schriftgrößen, Zeilenluft und Logo des angehängten Blattes lassen sich einstellen, mit Vorschau.

Nur durchgeführte Maßnahmen im Protokoll. Was als „nicht erforderlich“ vermerkt oder gar nicht angehakt wurde, wird nicht mehr angekreuzt.

Postfach. Beim Abschluss eines Dienstes entsteht ein Bericht mit Dauer, Zahl der Hilfeleistungen, eingeteilten Helfern und verbrauchtem Material. Er liegt im Postfach der Anwendung; eine E-Mail geht bewusst nicht hinaus.

31.08.2026: Verbrauchsmaterial, Dokumente und Fahrzeuge

Verbrauchsmaterial. Eine mitgelieferte Liste mit 32 Posten, ergänzbar um eigene. Erfasst wird die verbrauchte Menge, im einfachen Eintrag wie im vollständigen Protokoll.

Dokumente. Die Organisation kann Dienstanweisungen, Alarmpläne und Formulare hinterlegen; sie stehen allen angemeldeten Konten zur Verfügung.

Einsatzfahrzeuge. Einmal angelegt, je Dienst ausgewählt und im Protokoll auswählbar statt eingetippt.

Eigener Name. Jedes Konto kann seinen angezeigten Namen selbst setzen; er steht in jeder dokumentierten Hilfeleistung und unter der Unterschrift.

Prüfsumme auf dem PDF. Jede Seite trägt eine Prüfsumme über die dokumentierten Werte. Ein Ausdruck lässt sich damit gegen den Datensatz halten.

Sekunden. Zeiten werden auf die Sekunde erfasst und angezeigt.

Körperschema, Blutzuckereinheit, Freitexte. Verletzungen lassen sich am Körperschema markieren, der Blutzucker wahlweise in mg/dl oder mmol/l erfassen, und „Sonstige“ verlangt jetzt eine Erläuterung.

Zur eigenen Installation

Der Kurzname genügt: daraus wird kurzname.saniakte.de. Bei einer eigenen Domain die vollständige Adresse eingeben.

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